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Wie ihr eure Gründung fördern lasst



Dass es Förderprogramme gibt, ist natürlich mega.

Noch besser wäre es aber, wenn man die alle irgendwo schön systematisch an einem Ort aufgeführt hätte.

Das gibt es aber leider nicht, weil es natürlich ca. 100.000 Programme von 100.000 Anbietern und Trägern gibt.

Und erschwerend kommt hinzu, dass die auch immer mal wieder eingestampft werden und neue hinzukommen.

Es gibt aber auf der Seite www.existenzgruender.de vom Wirtschaftsministerium eine gute Übersicht über viele Förderprogramme.

Ein paar dieser Programme gucken wir uns jetzt mal ein bisschen genauer an.


KfW-Fördermittel


Die Kreditbank für Wiederaufbau bietet wirklich eine Vielzahl von Förderkrediten an.

Daher wird das Thema sicherlich auch in einem Banktermin zur Sprache kommen.

Wie ihr euch darauf übrigens am besten vorbereitet, seht ihr hier.

Die Anträge sind ziemlich umfassend und damit der Stein ins Rollen kommt, muss erst mal die Bank von eurem Vorhaben überzeugt werden.

Wenn das aber klappt, winken dafür dann auch tilgungsfreie Jahre und niedrige Zinssätze.

Banken finanzieren gerne mit KfW-Mitteln, da hier oft große Teile des Kreditrisikos von der KfW übernommen werden.

So kann man auch schon mal ohne Eigenkapital an einen Kredit kommen.

Für den Banktermin solltet ihr übrigens auf jeden Fall einen gut ausgearbeiteten Businessplan samt Pitch parat haben.


EXIST


Das ist ein Programm des Wirtschaftsministeriums, das sich an Hochschulabsolventen richtet.

EXIST fördert technologieorientierte Gründungsvorhaben und innovative wissensbasierte Dienstleistungen.

Ziel ist hier die Erarbeitung eines Businessplans.

Außerdem werden Gründerteams mit bis zu drei Personen über einen Zeitraum von 12 Monaten mit einem monatlichen finanziellen Zuschuss zum Lebensunterhalt gefördert.

Der ist auch gar nicht mal so niedrig.

Der liegt nämlich bei bis zu 3.000 €.

Zusätzlich gibt es noch einen Beratungszuschuss in Höhe von 5.000 €.

Wenn ihr Sachen wie beispielsweise Laptops anschaffen müsst, werden solche Anschaffungen auch mit bis zu 10.000 € pro Person bezuschusst.

Um an diesem Programm teilzunehmen, müsst ihr euch allerdings mit einer Hochschule zusammentun und euer Unternehmen darf noch nicht gegründet sein.

Außerdem müsst ihr in gewissen Zeitabständen eure Arbeitsergebnisse vorstellen.

Das ist ja aber eigentlich ganz förderlich, weil man so ein bisschen Druck hat.

Und unter Druck entstehen ja bekanntlich Diamanten.

Geeignet ist das Programm unserer Meinung nach besonders für Gründungen, die einen komplexen Businessplan und viel Know-How erfordern und für Gründer, die noch gut mit ihrer Hochschule vernetzt sind.


INVEST


Das ist auch ein Programm des Wirtschaftsministeriums.

Ziel ist es, Business Angels und Start Ups zusammenzubringen.

Das Programm ist damit vor allem für Gründer geeignet, die wirklich hohen Kapitalbedarf haben.

Also zum Beispiel im Bereich Software und KI.

Das sind ja meistens Sachen, für die man einen hohen Entwicklungsbedarf hat.

Und Entwicklung kostet viel Geld.

Gründungszuschuss


Das ist ein Programm vom Arbeitsamt.

Damit soll der Start in die Selbständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus ermöglicht werden.

Grundvoraussetzung hierfür ist also, dass ihr einen ALG1-Anspruch habt und das auch für noch mindestens 150 Tage so bleibt.

Damit ihr für den Zuschuss in Frage kommt, müsst ihr außerdem eine Tragfähigkeitsbescheinigung für eure Unternehmensidee haben.

Die bekommt ihr beispielsweise bei der IHK oder eurem Steuerberater.

Außerdem muss ein Antrag ausgefüllt werden, der eine Art Mini-Businessplan enthält.

Darüber, ob ihr gefördert werdet oder nicht, entscheidet dann ein Sachbearbeiter nach einem persönlichen Gespräch.

Entscheidungsgrundlage sind eure Fähigkeiten und eure Geschäftsidee.

Die Förderung selber sieht dann so aus: In den ersten sechs Monaten der Gründungsphase erhaltet ihr einen Gründungszuschuss in Höhe eures ALG1-Anspruchs und zusätzlich 300 € Zuschuss für die Krankenversicherung und ähnliches.

Die maximale Förderdauer beträgt 15 Monate.

In den letzten neun Monaten wird aber nur noch auf Antrag der Zuschuss in Höhe von 300 € gezahlt.

Über dieses Angebot könnt ihr euch am besten beim Arbeitsamt informieren.




Hinweis: Bei unseren Videos und Beiträgen handelt es sich nicht um steuerliche Beratung. Auch erheben unsere Videos und Beiträge keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir formulieren hier einfach und verständlich, daher erheben wir auch keinen Anspruch auf steuerrechtlich vollkommen korrekte Begrifflichkeiten. Für steuerliche Beratung wendet euch bitte an euren Steuerberater.




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